Innovation

Technologietransfer und Ingenieurpraxis

Als Ausgründung der Helmholtz Forschungszentren in München und Leipzig hat Isodetect einen direkten Draht zu den neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Grundwasser-, Altlasten- und Isotopenforschung. Unser Ziel ist es, neue Erkenntnisse durch einen effektiven Technologietransfer rasch in die Ingenieurpraxis umzusetzen. Mit unserem Entwicklungskonzept tragen wir dazu bei, dass Deutschland ein führender Technologiestandort für Umwelt-Isotopenanwendungen bleibt.

Hier erklären wir einige wissenschaftliche Grundlagen zu Isotopenwerten und zur Quantifizierung des Schadstoffabbaus mit Hilfe der Isotopenanreicherung. Außerdem finden Sie eine Datenbank (ISOFRAC) der Isotopen-Anreicherungsfaktoren ε von Umweltschadstoffen. Wir informieren Sie über die Zielstellungen und Partner unserer Forschungsprojekte. Aktuell arbeiten wir an drei Vorhaben:

IsoAqua (BMBF "KMU innovativ" 12/2019 - 11/2021) Multi-Element-Isotopenanalyse für die Bewertung von Quellen und Abbauprozessen chlororganischer Schadstoffe im Wasserkreislauf.

Das Ziel von IsoAqua ist die Entwicklung innovativer Verfahren für die komponentenspezifische Multi-Element-Isotopenanalyse (ME-IA; 13C/12C, 37Cl/35Cl, 2H/1H) chlororganischer Umweltchemikalien. Verschiedene komponentenspezifische Analyseverfahren werden weiterentwickelt und schließlich verzahnt, um konzertiert messtechnische Fortschritte zu erzielen.

ContaSorb (BMBF "MachWas" 02/2018 - 05/2020) Entwicklung von Kohlenstoff-Eisen-Kompositmaterialien für Sorption und Zerstörung von „konventionellen“ und „neuen“ halogenierten Grundwasserschadstoffen

Ziel von CONTASORB ist die Entwicklung und Felderprobung neuartiger Kompositmaterialien zur in situ Reinigung halogenorganisch kontaminierter Grundwässer. Zum Nachweis und zur quantitativen Erfassung des durch Kompositmaterialien stimulierten Schadstoffabbaus werden in CONTASORB mehrere Methoden zum Abbaumonitoring miteinander verknüpft und auf ihre Praxistauglichkeit wechselseitig validiert.

H2-UGS (BMBF "Zwanzig20 - HYPOS", 11/2018 – 10/2021): Isotopenchemische Charakterisierung H2-stimulierter mikrobieller Aktivitäten in Kavernenspeichern

Isodetect beabsichtigt im Rahmen von H2-UGS Isodetect die Entwicklung eines isotopenchemischen Monitoringkonzeptes für die Bewertung wasserstoffstimulierter mikrobieller Aktivitäten in Kavernenspeichern. Damit soll der potenzielle Einfluss biogeochemischer Prozesse für die Untergrundspeicherung von Wasserstoff erfasst sowie die Eignungsprüfung von Kavernen in Bezug auf die Wasserstoffumsetzung ermöglicht werden.

Wir übernehmen Analyseaufträge aus verschiedensten Forschungsprojekten. Beispielsweise analysierte Isodetect in jüngster Zeit Primatenhaare (Gorillas, Schimpansen) im Rahmen des PanAf-Projekts am Max-Planck-Instituts für Anthropologie in Leipzig. Auf ähnliche Herausforderungen freuen wir uns.